Tag der offenen Tür

Am 24. Oktober hatte die Arthur-Boskamp-Stiftung  in Hohenlockstedt zum Tag der offenen Tür in das ehemalige Soldatenheim geladen. Das 1912 eingeweihte Gebäude wurde von dem Architekten Fritz Höger geplant, der durch das Chilehaus in Hamburg sehr bekannt ist. In seiner ursprünglichen Funktion diente das Soldatenheim der Erholung der Soldaten und Offiziere, die im damaligen Lockstedter Lager ihre Ausbildung erhielten.

2018 hatte die Stiftung das unter Denkmalschutz stehende Gebäude gekauft, um es nach den Richtlinien des Denkmalschutzes zu sanieren. Mit dem ambitionierten Projekt soll ein für die Gemeinde unendlich wichtiges Kulturgut erhalten und einer neuen Nutzung übergeben werden. „Das Gebäude soll auch in Zukunft wieder eine Mischnutzung erfahren. Der Saal wird für Veranstaltungen und Vermietungen zur Verfügung stehen, außerdem sollen drei Mietwohnungen und Gästezimmer für die Stiftung entstehen“, so die Stiftungsvorsitzende Dr.Ulrike Boskamp.

Die bereits geleisteten Rückbauarbeiten haben offenbart, dass das Gebäude kaputter ist als auf den ersten Blick gedacht und der finanzielle Bedarf ist groß. Zum Gelingen des ehrgeizigen Projektes braucht es die Unterstützung und Förderung durch verschiedenste Ebenen. Am Ende könnte am Ortseingang zu Hohenlockstedt ein Gebäude stehen, das der Gemeinde ein neues Gesicht gibt und nicht zuletzt durch seine kulturpolitische Bedeutung über die Gemeindegrenzen hinaus strahlt.

   

 

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